Hacker sprechen sich dem Klischee nach für totale Informationsfreiheit aus, was sie in
Konflikt mit der Gesellschaft bringt, da dies zum Beispiel wirtschaftlichen Interessen, aber auch dem Datenschutz konträr gegenübersteht. Der Schutz der Privatsphäre ist allerdings auch dem Hacker wichtig.
Etwas zu hacken, zum Beispiel ein Gerät, bedeutet Macht über die Maschine auszuüben, die dem normalen Konsumenten üblicherweise vorenthalten wird. Es bedeutet auch eventuell die Technik für etwas anderes zu benutzen, als wofür sie gedacht war. Vor allem bedeutet es Wissen und
Einblick in das Funktionieren von Technologie.
Der Begriff Hacker erfuhr unter Computerinteressierten über die Zeit einen Bedeutungswandel zum Positiven hin, die negativen Aspekte werden jetzt im Begriff Cracker zusammengefasst.
Die Unterscheidung zwischen „Hacker" und „Cracker" hat sich im Englischen etwas mehr durchgesetzt. Oft unterscheidet man - basierend auf alten Western-Filmen - zwischen „Black-", „White-" und „Grey-Hats": Black-Hats handeln mit krimineller Energie,
entweder um das Zielsystem zu beschädigen, oder um Daten zu stehlen. Zu dieser Untergruppe gehören auch die Cyberpunker, die als wahre Meister ihres Fach gelten aber nur nach ihren eigenen Regeln leben. Ein White-Hat handelt, um seine Meinung von Informationsfreiheit zu verbreiten, und um zu beweisen, dass es keine 100%ige Sicherheit im Internet geben kann. Ein White-Hat ist meistens ein Programmierer, der sich in seinem Bereich sehr gut auskennt (Nerd) und somit die Schwachstellen wie
Pufferüberläufe oder Race Conditions kennt und weiß wie man sie vermeiden bzw. auch ausnutzen kann. Grey-Hats geben die Informationen an die Öffentlichkeit weiter. Dadurch unterstützen sie die Black-Hats, die Lücke auszunutzen, lassen allerdings den Entwicklern auch die Chance, den Fehler zu beseitigen. Im Allgemeinen kann man, wenn man zwischen „Gut" und „Böse" unterscheidet, die Grey-Hats als neutral einstufen.
Üblicherweise ist jemand erst ein Hacker, wenn er von anderen Hackern
als solcher bezeichnet wird. Sich selbst so zu bezeichnen wird (unter Hackern) als überheblich angesehen und ist eher unter so genannten „Script-Kiddies" verbreitet.
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